Sanierung der Staatsoper unter den Linden

Sanierung

Lage:
Berlin-Mitte
Summe:
790.000 €
Zeitraum:
2010 bis 2011
Bauherr:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Architekt:
HG Merz Architekten

Die Staatsoper Unter den Linden Berlin wurde 1734 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorf erbaut und in ihrer 250-jährigen Geschichte bedingt durch Kriegsschäden, Brände und zeitgemäßen Umbauten mehrfach grundlegend verändert bzw. saniert. 1979 wurde die Staatsoper unter Denkmalschutz gestellt. Die letzte Sanierung fand in den 1980er Jahren mit der Renovierung des Zuschauerhauses statt.
Der Gebäudekomplex besteht aus vier Bauteilen (A, B, C und D) und erschließt sich von den Straßen Unter den Linden, Bebelplatz, Französische Straße und Hinter der Katholischen Kirche.
Für die Bauteile A (Garderoben), C (Verbindungstunnel) und D (Restmagazin) wurde Schälerbau Berlin mit Stahlbeton-, Abdichtungs-, Abbruch-, Erd-, Trockenbau-, Maler- und Maurerarbeiten sowie mit dem Stellen von Büroinneneinrichtungen beauftragt.
Vorrangig wurde mit dem Rückbau des Intendanz- und Magazingebäudes begonnen, das übergangsweise während der Bauphase als Baubüro diente. Das gemeinsam mit der Intendanz errichtete Magazingebäude stellt eine einfache Konstruktion von Schottwänden aus Mauerwerk und Massivdecken dar, die das Gebäude in zahlreiche Boxen für die Lagerung von Bühnendekorationen und in andere Nutzungen unterteilen.
Für die Dauer der Bauzeit der Sanierung der Staatsoper wurde in dem Restmagazin ein Baubüro auf drei Geschossen eingerichtet. Hierzu sollte dieser Gebäudeteil umfassend saniert werden, was die Umsetzung von Abbruch-, Dachabdichtungs-, Mauer- und Ausbauarbeiten beinhaltete. Die zuvor benannten zahlreichen Boxen wurden mittels Trockenbauarbeiten in Baubüros und Lagerräume gegliedert und anschließend möbliert.
Durch einen Teilabbruch des Gebäudes waren im Bereich des Restmagazins Rücksicherungsmaßnahmen zur Gewährleistung der Standsicherheit durch den Auftragnehmer vorzunehmen, was mit Hilfe einer Stahlbaukonstruktion realisiert wurde.

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