Nordanbindung Industriepark Ludwigsfelde

Brückenbau

Lage:
Ludwigsfelde
Summe:
1.176.000 €
Zeitraum:
2005
Bauherr:
Stadt Ludwigsfelde
Die Nordanbindung wurde mit einem Radius von 500 m sowie einem Kreuzungswinkel von 133,8 gon über die Anhalter Bahn und 126,1 gonbei der kurzen Kurve überführt. Die elektrifizierten Bahnstrecken 6129und 6131 wurden für eine Geschwindigkeit v = 100 km/h, die Strecke 6132 für eine Geschwindigkeit v = 200 km/h ausgebaut. Im Kreuzungsbereich steigt die kurze Kurve zum BAR an und wird am Kreuzungspunkt für die Lichtraumbemessung maßgebend.
Das Bauwerkselbst wird als Dreifeldbrücke mit in Brückenachse gemessenen Einzelstützweiten
von 33,00 m + 42,00 m + 33,00 m ausgeführt. Aufgrund der begrenzten Bauzeit und zur Minimierung der Beeinflussung des Regelbetriebes der Bahn wurden für den Überbau Verbundfertigteile vorgesehen (VFT-Träger), die biegesteif mit den Zwischenunterstützungen (Rahmenstiele auf Bohrpfählen) verbunden sind. Eine Lagerung erhält das dreifeldrige Rahmenbauwerk nur in den Endfeldern an den zurückgesetzten Widerlager.
Die Bauhöhe des Überbaus ist ariabel 1.46m - 2.37m. Der Berührungsschutz ist in Längsrichtung an den Kappen über den elektrisch betriebenen Streckengleisen der DB AG montiert.

Hauptabmessungen:
Gesamtlänge der Brücke: 108,00 m
Lichte Breite zwischen den Geländern: 11,50 m
Kreuzungswinkel: 134 gon

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