Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus-Mitte Trafostationen

Hochbau

Lage:
Berlin-Mitte
Summe:
780.000 €
Zeitraum:
2008 bis 2010
Bauherr:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Auf dem Stammgelände der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte, waren unter Berücksichtigung der Zielplanung für das Gelände, Maßnahmen zur Erneuerung bzw. Optimierung der technischen Infrastruktur erforderlich. Dazu war der Bau einer Notstromstation und zugehöriger Trafostationen im Nordbereich des Stammgeländes vorgesehen.

In diesem Zuge waren folgende Maßnahmen durchzuführen:
- Umbau eines Teilbereiches im Kellergeschoss des BT7 zur Trafostation SL 32
- Umbau des EG im Verbindungstrakt der Neurologie zur Trafostation SL 33
- Umbau eines Teilbereiches im Kellergeschoss der Onkologie Ost zur Trafostation SL 34
- Umbau eines Teilbereiches im Kellergeschoss der Onkologie West zu Trafostation SL 35

Umbau zur Trafostation SL 32:
Der umzubauende Bereich befand sich unter dem Durchgangsbereich vom Klinikgelände zur Luisenstraße im Kellergeschoss des BT7. Es handelt sich um einen großflächigen, mit Stahlbetonstützen bestandenen Raum, in dem die Bodenplatte wie vorhanden erhalten wurde. Alle neuen Wände wurden in Kalksteinmauerwerk als Sichtmauerwerk mit Fugenglattstrich errichtet.

Umbau zur Trafostation SL33:
Der umzubauende Bereich befand sich im EG des Verbindungstraktes der Nervenklinik, der die beiden Haupthäuser miteinander verbindet. Die Höhe der vorhandenen Räume betrug ca. 2,20 m. Aufgrund dieser geringen Höhe wurde die vorhandene Bodenplatte abgebrochen und eine entsprechende Auskofferung des darunter befindlichen Erdreiches vorgenommen. Unter Berücksichtigung der bestehenden Gründung war eine schrittweise Unterfangung herzustellen, bevor eine neue, tieferliegende Bodenplatte hergestellt werden konnte. Die Pfeiler im Außenwandbereich wurden dabei mittels säulenförmigen HDI-Körpern unterfangen. Alle neuen Wände wurden in Kalksteinmauerwerk als Sichtmauerwerk mit Fugenglattstrich errichtet.

Umbau zur Trafostation SL34:
Der umzubauende Bereich befand sich im KG des Westflügels der Onkologie. Zwei tragende Innenwände und einige Trennwände im Bereich der Sanitärzellen wurden abgerissen. Die tragende Konstruktion wurde durch neu einzuziehenden Stahlträger unter der Kellerdecke hergestellt. Die vorhandenen Kappendeckenträger und die neu eingebrachten Stahlträger erhielten einen Brandschutzputz. Die neue, tieferliegende Bodenplatte in den Schaltanlagenräumen wurde auf einem zuvor verdichteten und mit einer Sauberkeitsschicht auf einer kapillarbrechenden Schicht aus abgedecktem Erdreich aufgebracht und enthält eine entsprechend den neuen Lasten bemessene Bewehrung. Alle neuen Wände wurden in Kalksteinmauerwerk als Sichtmauerwerk mit Fugenglattstrich errichtet. Die Türen zum Flur und die Tür zw. AV- und SV-Raum waren als T90-Tür, die Trafotüren als T30-Türen vorgesehen.

Umbau zur Trafostation SL35:
Der umzubauende Bereich befand sich in der Ebene 01 (Souterrain) des Ostflügels der Onkologie aus der Seite des Innenhofes. Die Höhe der vorhandenen Räume betrug ca. 2,82 m. Hier wurde im Schaltanlageraum die vorhandene Bodenplatte abgebrochen und eine entsprechende Auskofferung des darunter befindlichen Erdreiches vorgenommen. Die neue, tieferliegende Bodenplatte in den Schaltanlagenräumen wurde auf einem zuvor verdichteten und mit einer Sauberkeitsschicht auf einer kapillarbrechenden Schicht aus abgedecktem Erdreich aufgebracht und enthält eine entsprechend den neuen Lasten bemessene Bewehrung. Die abzureißende tragende Teilwand wurde durch mehrere Stahlträger unter der Decke ersetzt. Diese Träger wurden in einzustemmende Auflagertaschen eingelegt und kraftschlüssig verbunden.

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