Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus-Mitte Notstromstation

Hochbau

Lage:
Berlin-Mitte
Summe:
1.000.000 €
Zeitraum:
2008 bis 2009
Bauherr:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Auf dem Stammgelände der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte, waren für das Gelände Maßnahmen zur Erneuerung bzw. Optimierung der technischen Infrastruktur erforderlich. Dazu war der Neubau einer Notstromstation und der Umbau zugehöriger Trafostationen durchzuführen.

Umbau zur Trafostation SL30 Zwischentrakt:
Es handelt sich hierbei um einen zur Jahrhundertwende errichteten, eingeschossigen, ebenerdigen Klinkerbau. Im Erdgeschoss wurde die vorhandene Bodenplatte aus unbewehrtem Stampfbeton komplett abgebrochen und durch eine neue 30cm dicke Stahlbetonplatte ersetzt. Die Tragkonstruktion blieb erhalten. Die vorhandene Holzbalkendecke wurde mit einer F 90 Brandschutzbeplankung versehen. Die bestehenden Dachgauben wurden erweitert und als Zu- und Abluftöffnungen ausgebaut.

Umbau Trafostation SL 31:
Die neue Trafostation wurde im Kellergeschoss (Küchenbereich) des Gebäudes Versorgungszentrum errichtet. Es handelt sich um einen großflächigen, nur mit Stahlbetonstützen bestandenen, Raum. Die Bodenplatte blieb erhalten. Alle neuen Wände wurden in Kalksandsteinmauerwerk mit Fugenglattstrich hergestellt.
Neubau Notstromstation Nord:
Hierbei handelt es sich um eine zweigeschossige Stahlbetonkonstruktion. Die tragenden Außenwände wurden aus 25 cm starken Stahlbetonwänden errichtet. Sie erhielten eine vorgesetzte, wärmegedämmte Klinkerfassade. Bei der Dachkonstruktion handelt es sich um ein gewalmtes Sparrendach mit Kopfbandbalken.

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