Behmstraßenbrücke

Brückenbau

Lage:
Berlin-Wedding
Summe:
9.460.000 €
Zeitraum:
1996 bis 2004
ARGE-Partner:
Buyck Stahlbau GmbH
Bauherr:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Die Behmstraßenbrücke überspannt die S-Bahngleise zwischen Bornholmer Straße, Gesundbrunnen und Schönhauser Allee in Berlin-Wedding und wurde in den Jahren 1892 bis 1893 von der Deutschen Reichseisenbahn gebaut.
Den II. Weltkrieg hat die Brücke unbeschadet überstanden, sie blieb funktionstüchtig.
1961 wurde die Brücke bedingt durch den Mauerbau gesperrt, für den Grenzverkehr eine Stahlbehelfsbrücke errichtet. 
Als 1990 die Teilung der Stadt ein Ende fand, galt es, zerstörte Verbindungen wieder herzustellen. Die Brücke konnte im Jahr 1990 auf Grund ihres desolaten Zustandes nicht für den Autoverkehr geöffnet werden.
Im Rahmen des Bauvorhabens „Berliner Innenring“ wurde durch die erforderlichen neuen Grundriss- und Höhenlagen der Gleisanlagen der Abriss der vorhandenen Brücke notwendig.
Im Januar 1994 begannen die Abbrucharbeiten sowie der Neubau. Über mehrere Jahre ruhten die Bauarbeiten, weil wegen der Gleise auf der Ostseite der letzte Brückenpfeiler nicht gebaut werden konnte. Erst mit der Fertigstellung des S-Bahn-Rings konnten die Arbeiten im Jahr 2001 fortgesetzt werden.
Mit der Eröffnung im Jahre 2002 der Behmstraßenbrücke im Norden Berlins wurde die letzte noch ausstehende bauliche Verbindung von Ost nach West zwischen den Stadtteilen Prenzlauer
Berg und Wedding geschlossen. Die Brücke ist eine Stahlverbundkonstruktion.

Hauptabmessungen:
Gesamtlänge der Brücke: 194,00 m
Lichte Breite zwischen den Geländern: 20,00 m

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