Airport BBI - Schienenanbindung mit Tunnel und Bahnhof

Ingenieurbau

Lage:
Schönefeld
Summe:
166.600.000 €
Zeitraum:
2006 bis 2010
ARGE-Partner:
Berger Bau GmbH, Bleck & Söhne GmbH, Ingbau
Bauherr:
Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH
Architekt:
PG SF Planungsgemeinschaft Schienenverkehrsanbindung Flughafen Berlin-Schönefeld

Herstellung der Ingenieurbauwerke (Tunnel und Trog) zur Schienenanbindung BBI im Flughafenbereich für S- und Fernbahn, einschließlich dem unterirdischen Bahnhof Flughafen BBI. Herstellung von Entrauchungszentralen, inklusive Stahlbetonlängskanäle im Bahnhofsbereich.
Die Gesamtlänge der Ingenieurbauwerke für die Schienenanbindung beträgt 3,2 km.
Der Leistungsumfang gliederte sich in nachfolgend aufgeführte Teilleistungen:
Betonarbeiten, Stahlbeton- und Spannbetonarbeiten, Maurerarbeiten, Erdarbeiten, Wasserhaltung, Erdung, Abdichtung, Schlosserarbeiten und Baustelleneinrichtung.
Weiterhin wurde die Ausführungsplanung durch die Arbeitsgemeinschaft erstellt.
Der Tunnel ist eine Stahlbeton-WU-Rahmenkonstruktion bestehend aus Sohlplatte (Dicke bis 2 m), Außenwänden (Dicke 1,17 m) und einer Tunneldecke (Dicke 0,50 m bis 2 m). Die Tunnelbereiche vor und hinter dem integrierten Bahnhof wurden aufgeweitet ausgebildet. Zur Lastabfangung wurden zusätzliche Stahlbeton-Mittelwände (Dicke 40 cm) hergestellt. Daraus ergeben sich die lichten Maße des Tunnels: Breite von ca. 10 m (zweigleisig) bis ca. 50m (sechsgleisig), bei einer Höhe von ca. 7 m.
Über dem im Tunnel integrierten unterirdischen Bahnhof, entstand das Flughafen-Terminal. In diesem Bereich wurde die 50 cm dicke Stahlbeton-Tunneldecke mit hochbewehrten Unterzügen (Breite bis 2 m / Höhe bis 1,20 m) hergestellt. Der Lastabtrag erfolgte über paarweise angeordnete Stahlbetonsäulen mit einem Durchmesser von 1,20 m.
Aufgrund zusätzlicher Belastungen oberhalb einiger Deckenbereiche, durch die Herstellung von Straßenanbindungen verursacht, wurden diese Decken vorgespannt ausgebildet. Der Tunnelbereich beginnt auf der Ostseite mit einem Tunnelportal, östlich davon schließt ein Trogbauwerk (Länge 182 m), ebenfalls aus Stahlbeton, an.

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